Berlin Open Archery 2025 vom 12. bis 14.12.2025 im Horst-Korber-Sportzentrum in Berlin
Es geht nicht nur ums Gewinnen…
…es geht um das Mitmachen, den Spaß dabei und um das Gefühl, in eine etwas andere Welt des Bogensports einzutauchen. Die Internationalität von Berlin Open Archery muss man einfach mal erlebt haben!

Schon beim Eintreten in die Sporthalle war ein geschäftiges Treiben zu spüren. Verschiedene Händler hatten im Vorraum ihre Stände aufgebaut und boten alles an, was ein Bogensportlerherz höher schlagen lässt. Überall begegnete man Bogensportlern und hörte fremde Sprachen.
Bei der Anmeldung gab es nicht nur ein Namensschild, sondern auch noch einen kleinen Zugbeutel mit verschiedenen Dingen wie z. B. einen Block mit Schusszetteln.
Bei diesem Turnier trafen sich über 700 internationale Schützen, aufgeteilt in vier Sessions. Unsere 5 Bogensportler von Wendland Archery hatten sich so angemeldet, dass sie jeweils bei den anderen zusehen konnten. Heide und Michael machten den Anfang am Freitagnachmittag mit ihren Compoundbögen. Günther startete mit seinem Blankbogen am Samstagvormittag und die Recurverinnen Sandra und Susanne B. hatten sich den Samstagnachmittag ausgesucht. Susanne P. war leider verhindert.
In jeder Passe hatten die Schützen 90 Sekunden Zeit für 3 Pfeile. Das war kürzer als wir es gewohnt sind, aber für uns kein Problem.

Die Qualifikationsrunden waren spannend. In diesem Jahr war in allen Bogenklassen viel und starke Konkurrenz. Nachdem Heide und Michael ihre Session beendet hatten, sah es so aus, als ob Heide es ins Finale schaffen könnte. Aber der Samstag mit Session 3 und 4 lag ja noch vor uns.

Am Samstagvormittag schauten wir erst noch bei Günther zu. Danach ging es dann für Sandra und Susanne B. an die Schießlinie.
Bei der letzten Passe in jeder Session forderte der Moderator die Zuschauer auf, die Athleten mit Applaus anzufeuern, ins Gold zu treffen. Und dieser Applaus sorgte für Gänsehautmomente, sowohl auf der Zuschauertribüne als auch an der Schießlinie.

Als dann nach der 4. Session feststand, dass es von uns niemand ins Finalschießen geschafft hat, beschlossen wir, zusammen essen zu gehen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
Günther hatte dieses Wochenende zu einem Bogensport-Marathon gemacht. Am Freitagabend schoss er bei der Glass Tower Challenge mit. Mit seinem ausgelosten Team schaffte er es bis auf den vierten Platz. Am Samstagvormittag schoss er die Qualifikationsrunden in der 3. Session und am Sonntagvormittag dann noch mit Heide und Michael bei der Second Chance. Das ist ein kurzer Wettkampf auf besondere Scheibenauflagen für alle, die es nicht ins Finale geschafft haben. Für die ersten 8 Platzierten der jeweiligen Bogenklassen gibt es verschiedene Sachpreise zu gewinnen. Und da eroberte sich Heide den 3. Platz, ringgleich mit der Zweitplatzierten und nur 2 Ringe unter der Ersten. Wir haben uns alle mit ihr gefreut!
Dieses Bogensport-Wochenende in Berlin hat echt viel Spaß gemacht.
Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei!